| Mein Name ist Lars, man könnt' meinen, das war's. Doch weit gefehlt! Hier wird nunmehr erzählt, Was es auf sich hat mit dem niedrigen Mann, Der viel Tee trinkt, viel schreibt, nicht klavierspielen kann. |
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31. August 1973 |
Vor 'ner Reihe von Jahren, mit nicht allzu viel Haaren, Wurd' der Bursche geboren, brüllte voll uns die Ohren, Pennte damals schon viel, und er aß auch 'ne Menge, Und nach einiger Zeit, da gewann er an Länge. |
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| Als er anfing zu laufen, konnt' man Öl grad' nicht kaufen. Doch anstatt zu verharren, tat man Lars in 'nen Karren, Machte sich auf den Weg, ihn spazieren zu fahr'n. Das war Sonntags, und zwar auf der Autobahn. |
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| Ehe er sich's versah, war sein Siebenter da Und das hieß dann wohl Penne. Schon begann das Gerenne Und nahm einfach kein Ende bis zum Abitur. Doch von riesiger Weisheit danach keine Spur! |
1. September 1980 | |
| Denn wie könnt' es sonst sein, daß den Weg er schlug ein, Ein Vermesser zu werden und zu wandeln auf Erden Mit 'ner weiß-roten Stange und die Stiefel voll Erde Und zu messen bis alles vermessen sein werde. | ||
| Fast zwei Jahre der Lehre, wer nun meint, das wäre Fürs Vermessen genug, sitzt im falschen Zug! Denn nach zwei Dutzend Lenzen war es noch nicht zu spät Für den Lalle zu gehn zur Universität! | ||
| Die Semester verflogen - neuneinhalb, ungelogen! Doch nach all dieser Frohn folgte schließlich der Lohn, Und man warf ihm am Ende einen Schrieb hinterher, Auf dem stand, Lalle wär jetzt "Diplom-Ingenieur". |
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| Tja, fast wär er geworden ein Beamter im Norden, Doch es lockte 'ne Stelle, und so ganz auf die Schnelle Zog er um, trat sie an und gab so seinen Einstand An der RWTH, drunt' in Aachen, im Rheinland. |
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| Dort am Dom residiert er, in der Zwischenzeit wird er Seine Freizeit verbringen mit gar freundlichen Dingen Und so will ich berichten über allerlei Taten, Die der Autor vollführt. (Ihr tut sicher schon warten!) |
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| Schon seit mehr als zehn Jahren, kann man einfach erfahren, Macht er massenhaft Bilder, rennt herum wie ein Wilder, Sucht Motive und Winkel, die noch niemand gesehn, Drückt den Auslöser, harret kurz aus und sagt "Schön!" |
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| Wenn er hier nicht zu gange, sitzt er manchmal recht lange Bei 'ner Tasse voll Tee dran am ollen PC, Bastelt Seiten wie diese oder schreibt an Artikeln Oder tippt Texte ab, die er manchmal tut krickeln. |
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| In der freien Natur - sei's in Wald oder Flur - Zwischen Buchen und Linden ist er oftmals zu finden, Lauscht den Vögeln und auch mal 'ner guten CD, Bis nach mehreren Stunden die Füße tun weh! |
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Mai 1994 |
Oh wie schön es doch wär, gäb's noch das FSR! Doch auch nach dieser Ära hat's noch eifrige Hörer, Die auch weiterhin treu sind vergangenen Zeiten Und dazu unterhalten ihre eigenen Seiten. |
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| Es gibt Dinge im Leben, die sind ganz schön daneben! So kommt's, daß er stets sagt: Dieser Alk ist beknackt!!! Darum säuft er es nicht, dieses miese Gebräu, Hält sich lieber an Milch, die schmeckt gut und macht frei! |
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| Und genauso das Rauchen! - Wozu sollt' man das brauchen? Kostet Geld und riecht gräßlich, macht nicht schön sondern häßlich, Tötet leise doch stetig, und so mancher verreckt, Weil er cool doch nicht weise an 'ner Zichte geleckt. |
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| Noch was wurmt ihn enorm, denn die Rechtschreibreform Die ist schädlich wie nie für die Orthographie! Die versaut seine Sprache, die vermiest ihm das Lesen, Denn "Delfin" mit "ph" ist echt schöner gewesen! |
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| Wenn Ihr alles jetzt wißt, habt gelesen den Mist, Seid Ihr hoffentlich schlauer, und Ihr kennt ihn genauer, Den Verfasser der Verse, die Ihr gerade gelesen Gebt zu - es ist gar nicht so schlimm gewesen! |
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| Doch jetzt ist es schon spät, sicher Zeit, daß Ihr geht! Doch bevor Ihr mit Hast meine Seite verlaßt Hätt' ich gern, und daraus mach' ich gar keinen Hehl, Daß Ihr Euch die Zeit nehmt, mir zu schreiben 'ne Mail! |
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| Wie es Euch so gefiel, ob mich trügt das Gefühl, Daß hier keiner kommt her. Das ertrüge ich schwer! Denn was schreibe ich mir meine Finger noch heiß, Wenn ihn hinterher doch keiner liest, diesen ZENSUR!!! |